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Eickhoff 3D-Lastring - Montagehinweise
Die
Anschlagpunkte sind so anzubringen, dass sie leicht und
ohne Behinderung zum An- und Aushängen des Anschlagmittels
erreicht werden können.
- Der 3D-Lastring darf durch andere Konstruktionsteile
nicht behindert werden. Er muss sich in allen Richtungen
mit dem Anschlagmittel frei bewegen können. Ein Umlenken
oder Anlegen an scharfe Bauteile ist nicht zulässig.
- Die
3D-Lastringe sind so anzubringen, dass keine Gefahrenstellen
(Quetschstellen, Scherstellen, Fang- oder Stoßstellen)
entstehen, die den Anschläger gefährden. Sie
dürfen den Transport durch Hervorstehen nicht behindern.
Der Anbringungsort ist so zu wählen, dass die 2,5fache
Tragkraft des 3D-Lastringes ohne bleibende Verformung
und die 4fache Tragkraft bis zum Bruch ertragen wird.
Mindestmaterialstärken sind je nach Material zu berücksichtigen.
- Anzahl und Anordnung der Lastringe muss so gewählt
werden, dass die Last beim Transport ihre Lage nicht unvorhergesehen
ändert.
- Es ist auf eine plane Anschraubfläche zu achten,
die im Durchmesser größer als das Maß
F ist. Die Schraube ist bis zur Anlagefläche mit
dem angegebenen Drehmoment (siehe Datenblatt)
anzuziehen.Verbleibt der Lastring an der Konstruktion,
ist das Gewinde mit flüssiger Schraubensicherung,
z.B. LOCTITE 243, zu versehen.
- Bei Durchgangslöchern sind Muttern nach DIN ISO
4032 vorzusehen. Der Schraubenüberstand beträgt
2 x Steigung (siehe
Datenblatt).
- Bei Sackbohrungen beträgt die minimale Gewindetiefe
(siehe Datenblatt):
| Werkstoff |
Gewindetiefe |
Stahl |
1.00 x Y |
Gußeisen |
1.25 x Y |
Aluminium |
2.00 x Y |
Aluminium-Magnesiumlegierungen |
2.50 x Y |
- Die als Lastaufnahmemittel regelmäßig benutzten
3D-Lastringe sind mindestens einmal jährlich durch
einen Sachkundigen zu prüfen.
- 3D-Lastringe sind vor dem Gebrauch, z. B. durch den
Anschläger, auf Schraubensitz, starke Korrosion,
Anrisse,Verformungen, freie Beweglichkeit zu prüfen.
- Bei mehrsträngigen Anschlaggeschirren erhöht
sich die Zugkraft pro Anschlag (siehe DIN 5688, Teil 3
/ Tragfähigkeit).
- Anschlagpunkte in stark verschmutzten Bereichen oder
in Bereichen, wo ein Störpunkt entsteht, sollten
durch Verschlußschrauben ersetzt werden. Diese sollten
farblich gekennzeichnet sein, um ein leichtes Wiederfinden
der Bohrungen für den Anschlagpunkt zu ermöglichen.
Ansprechpartner:
Herr Benedikt Badziong
Phone: +(49)234-975 2458
Fax: +(49)234-975 2579
Mail: b.badziong@eickhoff-bochum.de
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